Braveboy zu mutig gewesen?

September 15 2000 Geschrieben von gflash 23 Kommentare

War braveboy.de mit seinem Unternehmen zu mutig?

Schon seit langer Zeit warten die “Fans” auf die Fortsetzung der Foto-Love-Story auf braveboy.de, doch es kommt nichts. Zudem scheint sich die BraveMedia GmbH, die bei Braveboy im Impressum als der Eigentümer auftritt in Verhandlungen mit Eurogay zu sein, die lange auf der Suche nach einem Angebot für Schwule Jugendliche waren. Wird Braveboy also verkauft? Und was hat es mit gay.cross.marketing auf sich, jenem Verein der für Braveboy Geld einfährt? Die neu eingeführte BB-Area, wo sich sogar erst mit Personalausweisprüfung anmelden können scheint ein wichtiger Schritt in Richtung Kapitalschöpfung – denn warum sollte Eurogay einen Laden kaufen, der vielleicht gerade mal 5 User hat? Wird Braveboy nun auch so richtig kommerziell?

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23 Responses to “Braveboy zu mutig gewesen?”

  1. blackrider sagt:

    Das ist ja hart! Dann haben wir es ja demnächst mit einem Medien-komplex wie bei Kirch und Konsorten zu tun :-(

    Und was ist, wenn so ein Konzern beschließt, er möchte seine Gemeinde mal in die eine oder andere Richtung treiben? Ich erinnere mich da noch dumpf an die Geschichte mit braveboy/eurogay gegen bravo/bauer-verlag. Kein Wunder, daß die den Axel Springer Verlag mit dem neuen Yam! puschen….

  2. Anonymous sagt:

    Man sieht allein daran, dass Braveboy zu Eurogay gehört, dass sie die selbe Postanschrift haben.

    BraveMedia GmbH Stahltwiete 23, 22761 Hamburg

    (http://www.braveboy.de/impressum.htm)

    eurogay media AG, Stahltwiete 23, 22761 Hamburg

    (http://195.38.10.100/wir/impressum.html)

  3. Anonymous sagt:

    Man sieht allein daran, dass Braveboy zu Eurogay gehört, dass sie die selbe Postanschrift haben.

    BraveMedia GmbH Stahltwiete 23, 22761 Hamburg

    (http://www.braveboy.de/impressum.htm)

    eurogay media AG, Stahltwiete 23, 22761 Hamburg

    (http://195.38.10.100/wir/impressum.html)

  4. Anonymous sagt:

    Und in der Geschäftsleitung der BraveBoyMedia GmbH ist Wolfgang-Johannes Krause. Der Vorstandsvorsitzende von Eurogay.

    Cu, ToM

  5. blackrider sagt:

    Hoi,

    das ist ja auch ne harte Nummer. Aber verstecken ist doch eigentlich nicht nötig oder? ODER?

    Ob die aus einem bestimmten Grund nicht wollen, daß das gleich publik und offensichtlich wird?

    …denkend der Blacky

  6. blackrider sagt:

    Weist Du zufällig, seit wann es die BraveMedia GmbH überhaupt giebt?

    Blacky

  7. Anonymous sagt:

    Ich denke mal, noch nicht so lange. Es ist mir zumindest noch nicht aufgefallen. Wenn du in Hamburg wohnst, kannst ja mal auf dem Gericht vorbeischauen und im Handelregister schauen, wann sie sich eingetragen haben (HRB Hamburg 76243) :-)

    Was denkt ihr, woher denn die Jungs von Braveboy das Geld dazu haben, eine GmbH zu gründen? Sind glaub 50.000 DM. Von Eurogay vielleicht? Ist ja wohl jetzt offenstichtlich, dass der Geldgeber von Braveboy Eurogay ist.

    Schade eigentlich!

  8. WJK sagt:

    War BraveBoy mit seinem Unternehmen zu mutig?

    Nun, jedenfalls mutiger als ein sich hinter Anonymus versteckender User, der hier munter unreflektiertes Halbwissen gepaart mit Verschwörungstheorien postet. Lieber Anonymus, der du so dringlich auf die nächste Folge der Foto-Love-Story wartest: warum die noch nicht online ist, steht doch auf den Seiten von BraveBoy. Aber nicht in deinem Kommentar- der wäre dann ja auch nicht ganz so spektakulär.

    Und solltest du das BraveBoy-Impressum gelesen haben, die Fähigkeit zur Ausübung dieser Kulturtechnik unterstelle ich dir jetzt mal, könntest du auch sehen, dass BraveBoy keineswegs mit EUROGAY verhandelt. Diese Verhandlungen sind längst abgeschlossen. Wir haben eine gemeinsame Gesellschaft, nämlich die BraveMedia GmbH, gegründet. Und an dieser Gesellschaft ist dann tatsächlich EUROGAY beteiligt. Und das noch zu sagenhaften 30%. Diese Info, um dir die Recherche beim öffentlich einsehbaren Handelsregister zu ersparen. (Recherche ist ein journalistischer Fachbegriff und bedeutet, sich Informationen zu beschaffen.)

    Von daher hast du sicher recht, lieber Anonymus: das ist gebündelte Markt- und Meinungsmacht! Kirch oder Bertelsmann sind nix dagegen!Und, ganz im Vertrauen, natürlich haben wir gemeinsam vor, die schwule Community politisch gleich zu schalten, dann sämtliche Personalausweise einzusammeln (Sorry, falls du zu alt für die BB-Area sein solltest, ich selbst habe auch keinen Zugang.) und als nächstes gegen Gebühr zu verschachern. Und wenn wir dadurch reich geworden sind, dann übernehmen wir Kirch und Bertelsmann, um auch noch an die Persos deiner Eltern zu kommen. :-) Aber bitte nicht weiter verraten…

    Jetzt zu deiner brisantesten Enthüllung, lieber Anonymus: Wie bei Yahoo nachzulesen ist, ist gay.cross.marketing der Verkaufssektor von Eurogay! D.h. ist Braveboy bereits kommerzialisiert. So ist es auch nachzulesen: braveboy.de ist TEIL von eurogay! DAS ist nicht nachzulesen, sorry- weils ja so auch nicht stimmt. Ich muss das wissen, schliesslich stammt die erwähnte Pressemitteilung, deren Charakter ja der Wunsch nach Veröffentlichung ist, aus meiner Feder. Und, ja, die gay.cross.marketing GmbH ist eine Firma von EUROGAY, die sich um die Vermarktung schwuler Medien kümmert. Auch um die von BraveBoy. Und um die der Zeitung QUEER. Und hoffentlich bald noch von vielen anderen. Weil Werbekunden lieber auf Mediaagentueren zugehen, als auf kleine Einzelobjekte. Und weil wir als Gay-Medien auch was vom wachsenden Internet-Werbekuchen abhaben wollen, weil wir uns wünschen, dass Markenartikler, die die schwule Zielgruppe erschließen wollen, auch in schwulen Medien ihre Anzeigen platzieren.

    Aber, lieber Anonymus, das sind natürlich Motive, die so einfach gestrickt sind, dass damit deine investigativen (Das Wort kannst du selbst nachschlagen, oder?) Bemühungen ins Leere laufen würden. Auch die Tatsache, dass EUROGAY sich an BraveBoy beteiligt hat, weil sich die Leute, die die Angebote machen, gut verstehen, sich vertrauen und glauben, gemeinsam (am Markt und für die User) mehr erreichen zu können, ist sicher nicht wirklich spannend.

    Also sehe ich mit Spannung weiteren Entlarvungen von dir entgegen. Und wenn du weiterhin vor Veröffentlichung weder bei BraveBoy, noch bei EUROGAY Informationen einholst, werden die sicher ähnlich unterhaltsam sein, wie der Kommentar, auf den ich mich hier beziehe.

    Noch einmal ein Zitat: D.h. ist Braveboy bereits kommerzialisiert. Nicht wirklich; ist nämlich noch kein Werbebanner auf er Site. Leider! Allerdings wird es dort auch nie Werbung für 0190er-Sexlines geben, wie sie mir gerade am Fuß dieser Page entgegen blinkt.

    Schöne Grüße,
    Wolfgang-Johannes Krause,
    Vorstandsvorsitzender eurogay media AG,
    Geshäftsführer BraveMedia GmbH
    …und vielleicht auch bald von Kirch und Bertelsmann? *g*

  9. flashmaster sagt:

    Der Banner unten auf der Seite ist Teil eines Banner-Tausch-Systems und die Webmaster haben keinen Einfluß auf den Bannerinhalt.

    Just wanted u 2 know…

  10. WJK sagt:

    Weiss ich, bzw. dachte ich mir schon ;-) Habs ja auch nur mit einem Augenzwinkern gemeint, wie -fast- den Rest des Beitrags überhaupt.

    Nix für ungut,

    Wolfgang

  11. KaiMs sagt:

    Ach, plötzlich war alles mit einem Augenzwinkern gemeint…


    Man, ich wollte gerade einen Kommentar zu dem in meinen Augen etwas überzogenen Artikel schreiben. Es ist auch keine Lösung, jemanden mit Fremdwörtern zu überhäufen und in jedem Satz herauszustellen, wie redegewandt man selbst doch ist… naja

    KaiMs

  12. Anonymous sagt:

    Och, jetzt haben die Jungs von Braveboy ihren Papi geholt, der alles richtigstellt… Süß! :-)

  13. Delphin sagt:

    Ich denke, BraveMedia GmbH ist erst mit einer Beteiligung (wie hoch auch immer) de4r eurogay media ag möglich gewesen.

    Anfangs war ja Bravemedia GmbH in Köln im Impressum angegeben.

  14. Anonymous sagt:

    Das ist auch …

    a) ihr gutes Recht und b) schaden andere Meinungen und Äußerungen von Internen nie.

    Ich denke, gerade das spiegelt die Fähigkeit wieder, andere Meinungen gelten zu lassen und bietet den Usern die Möglichkeit, selbst aus den unterschiedlichsten Quellen ihre Meinung zu bilden.

  15. Delphin sagt:

    Bertelsmann brauct keine Ausweise einzusammeln, die meisten Adressen bekommen die doch frei Haus und liefern diese direkt weiter an die GEZ.

    Darum kommt es auch vor, dass manche Personen bis zu 12 Briefe wegen einer Anmeldung der TV-/ Radio-Geräte bekommen, innerhalb von wenigen Jahren.

    Kaum ist die Anschrift durch einen Mitarbeiter der Service-Hotline aus dem System gelsöcht, kann es passieren, dass sie bei nächster Lieferung wieder in das System eingetragen wird, da sie nicht vorhanden ist … auch wenn die Person schon längst verheiratet ist, und der Ehe-Parter die GEZ-Gebühren fleissig zahlt.

    :-)

  16. blackrider sagt:

    a) hat das auch niemand bestritten und

    b) spiegelt die Art des Kommentars wieder, daß sie eben NICHT in der Lage sind mit anderen Meinungen adäquat umzugehen. (Sollte ich nun noch sagen, daß Du bestimmt in der Lage bist, adäquat im Lexikon nachzuschlagen?)

    Blacky

  17. Anonymous sagt:

    Naja, das mit dem Yam! pushen musst du mir noch erklären… Beide haben lediglich in einem Artikel über den Start des neuen Jugendmagazins berichtet… Wäre dir Bravo neu gestartet, hätten sie sicher ähnlich berichtet.

  18. Anonymous sagt:

    weshalb ist es schade, dass eurogay (u.U. ist ja spekulativ) ein professionelles Angebot für junge Schwule finanziert?

    Fürchtet ihr euch davor, dass die Besucher von den (teilweise grottenschlechten) privaten Seiten weglaufen??

    Nicht jammern!! Besser machen!

    Und Delphin soll überhaupt nicht gegen Kommerzialisierung wettern, schliesslich hat er selbst ein livingNet-Banner auf der Startseite (TKP 8,50 soweit ich weiss)

  19. Anonymous sagt:

    Naja stimmt auch wieder.

    Ich fand die Berichterstattung vielleicht einfach nur unter dem Aspekt, daß die Bravo *heftigst* angegriffen wurde vielleicht einen tacken zu euphorisch…

  20. Delphin sagt:

    Tja, aber:

    40.000 Banner sind bisher (in ca. einem Monat) aus dem kostenlosen Exchange-Network (Bannertausch) geliefert worden, dagegen nur 1.000 aus dem CategoryNetwork, wofür ich Geld bekomme.

    Nun rechne mal nach, was ich davon bezahlen kann? Das sind ungefähr gerade 8 Online-Stunden.

    Das willst Du doch nicht als kommerzeill Auslegen?

    Ich denke, es gibt ein Unterschied, ob man privat versucht wenigstens einen Teil der kosten wieder zu bekommen, oder pob man eine GmbH mit Teilhabern gründet.

  21. blackrider sagt:

    Und wie man hier bei braveboy nachlesen kann, scheinen die doch recht viel über das YAM zu wissen und auch das auch gut publik zu machen…

  22. Anonymous sagt:

    Moin,

    lieber Anonymous. Was also wolltest du mit deinem Beitrag sagen? Eigentlich stellst du nur eine Reihe von Fragen. Ein interessantes sensationsjournalistisches Stilmittel à la BILD oder RTL Explosiv. Denn wer Fragen stellt, braucht den Wahrheitsgehalt nicht prüfen, geschweige denn, die dargestellten Inhalte zu recherchieren.

    Ich muß gestehen, ich verstehe zudem das Problem nicht ganz. Weder Eurogay noch Braveboy machen ein Geheimnis aus der Tatsache, daß es Beteiligungen und Verbindungen gibt. Jeder kann das in den entsprechenden Impressums und im Handelsregister nachlesen.

    Die Frage Wird Braveboy nun auch so richtig kommerziell kann man auch anders stellen, nämlich Wird Braveboy nun auch so richtig professionell?. Denn letztlich kranken eigentlich fast alle unkommerziellen privaten GaySites an mehr oder weniger fehlender Professionalität. Das bedeutet nicht, daß nicht viel, viel Arbeit und Herzblut hinter den jeweiligen Sites steckt. Aber es ist halt etwas anderes, ob man für einen kleinen Kreis von Usern publiziert oder ein breiteres Publikum erreichen will. Und das kann man leider nur über eine gewisse Kommerzialisierung erreichen. Den Weg, den Eurogay in den letzten Jahren gegangen ist, ist meiner Meinung nach der einer sanften Kommerzialisierung. Einen Weg, den ich als User durchaus bereit bin zu akzeptieren, denn er hat auch zu einer deutlichen Professionalisierung und Erweiterung des Angebots beigetragen.

    Als User kann ich nur sagen, daß ich das, was zur Zeit in der GaySiteScene (tolles Wort) an Neid und Mißgunst grassiert, nur mit einem Kopfschütteln quittieren kann. Verliert bei all dem Gezerre nicht das eigentliche Publikum aus den Augen, denn das ist bei solchen Auseinandersetzungen schnell gelangweilt.

    Mitch

  23. Anonymous sagt:

    Huhu!

    Mir geht es nicht darum, ob es kommerziell ist, oder nicht.

    Mir geht es darum, ehrlich mit dem User umzugehen. D.h. wenn jemand vorher informiert wird, daß er von einem bestimmten Informationslieferanten, der darüberhinaus kommerzielle Interessen hegt beeinflußt wird, dann ist das okay.

    Aber dieses wir sind eine privat-seite Getue finde ich doch dann schon ein wenig merkwürdig. Das hat nichts mit Neid zu tun!

    Übrigens hat Braveboy noch immer keine Presseerklärung dazu abgegeben! Das wäre meiner meinung nach ein guter Weg gewesen, so ein Problem als Resultat aus Intransparenz garnicht erst aufkommen zu lassen.

    Meine Angst ist eigentlich, daß sich die großen zusammen tun, die kleinen (wie braveboy) alleine keine Chance mehr haben und entweder gekauft oder weggedrückt werden.

    Immerhin gibt es derzeit noch genug freie Plattformen – aber kaum eine wird so frequentiert wie die von Eurogay vereinnahmten Medien.

    Mulder

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