Schwulen-Gen ein Märchen?
Die weltweit größte Studie von britischen und schwedischen Forschern schrieben 40 000 schwedische Zwillinge an, 7652 nahmen an der Studie teil. Dabei wurde untersucht, ob Homosexualität oder Heterosexualität durch Erziehung oder durch Gene ensteht. Homosexualität ist demnach zu 35 % genetisch bedingt.
Allerdings wird dadurch das Klischee vom Schwulen, der durch weibliche Erziehung, Frauenkleidern oder zu viel rosa in der Kindheit zum Schwulen gemacht wird auch nicht gestärkt. Vielmehr scheint die Erziehung keinen Einfluß auf die Ausbildung der Homosexualität oder der Heterosexualität zu haben.
Durch den Vergleich des Erbgutes von eineiigen und zweieiigen Zwillingen sollen Unterschiede in der menschlichen Entwicklung aufgedeckt werden können. eswegen arbeiten Gen-Forscher gern mit Zwillingen. Eineiige Zwillinge haben den selben genetischen Code in ihren Zellen.
35 % der Unterschiede zwischen dem Erbgut (den Genen) von Homo- und Heterosexuellen sind erblich bedingt, bei weiblichen Homosexuellen sind es 18%, so dass die Forscher von einem größeren Einfluß der Erziehung bei Lesben zur Entwicklung der weilblichen Homosexualität ausgehen.
Damit haben bei dem schwulen zu 65 % individuelle Erfahrungen und Erlebnisse Einfluß auf die entwickelte Homosexualität. Was für Einflüße das seien, steht nicht fest.
Die Forscher der Queen Mary Universität in London und des Karolinska Instituts in Stockholm kommen zu dem Schluß, dass die Faktoren, die die sexuelle Orientierung steuern, seien sehr komplex seien. Sie veröffentlichten ihre Ergebnisse im “Archives of Sexual Behavior”.
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