Startrek – “Mr. Solo” George Takei outet sich
George Takei (Sulu) sprach in “Frontiers”, einem amerikanischen schwulen Magazin über seine Rolle in “Equus”, seinen politischen Aktivitäten und seine Entscheidung die Öffentlichkeit über seine Homosexualität zu informieren. Er sagte:” So bin ich eben. Ich werde nicht wieder zurückhaltend werden.”
Laut Frontiers sagte der Schauspieler, dass einer der Gründe, seine Homosexualität zu bekennen, seine Verstimmung über den kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger gewesen sei, der gegen die Gesetzesvorlage zur Legitimation des Adoptionsrechts von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften sein Veto eingereicht hatte.
Er sagte:” Das ist etwas, über das ich lange nachgedacht habe. Ich dachte ich könnte es mit den Medien teilen, aber die Medien sind unlenkbare Kreaturen.”
Takei, der einen Teil seiner Kindheit in amerikanischen Internierungslagern verbracht hat, fühlt sich als Opfer der Rassentrennung und kämpft bereits seit geraumer Zeit für die zivilen Rechte und die soziale Entwicklung von Los Angeles.
Takei erzählt dabei auch über seine Scham, die er wegen seiner ethnischen Zugehörig, aber auch wegen seiner Homosexualität empfunden hat – und sagt dazu aber auch, dass diese Scham weder richtig noch unvermeidlich ist.
Seit 18 Jahren lebt der inzwischen über sechzigjährige nun mit seinem Partner Brad Altman zusammen, den er auf einer schwulen Veranstaltung kennengelernt hatte.
Das Schauspiel “Equus”, in welchem Takei mit den East West Players spielt, hallt in seiner Lebenserfahrung wieder. Das Stück handelt von einem jungen Patienten und einem Psychiater, der mit Ideen über Normalität und Bessesenheit kämpft.” (Sein Kollege, “Mr. Spock” Leonard Nimoy hat das Stück bereits am Broadway aufgeführt.)
Letztendlich gab Takei diese Rolle die Kraft und Motivation über seine Situation offen zu reden, er mußte ähnlich wie Dysart gegen Dämonen kämpfen, die teilweise schon lange in ihm toben.
Original Interview zu Takei’s Outing in Frontiers
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